Castle


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2007

Nachdem Lego drei endlose, düstere Jahre lang durchs Königreich der Ritter (vol.2) getorkelt war, besann man sich im Jahre 2007 eines Besseren. Zumindest eines anderen. Zwar wollte man auch fürderhin nicht auf das, wie man meinte, bewährte Konzept „Gut gegen Böse“ verzichten. Aber zumindest unterließ man es, eine hanebüchene Storyline über die Sets zu stülpen. Diese ist auch gar nicht notwendig, denn wem nicht klar ist, daß die Skelette die Bösen sind, der ist sowieso zu blöd für Lego. Die Tendenz in vielen Lego-Serien – nicht bloß im Burgenland –, die eindeutig Guten gegen eindeutig Böse antreten zu lassen, wird mittlerweile arg auf die Spitze getrieben. Nun reicht es nicht mehr, den Guten menschliche Feinde entgegenzusetzen, sondern die Bösen sind entmenschlichte Wesen: Fabelmonster bei den Wikingern, Tiefseemonster bei den Tauchern, schleimige Aliens bei den Raumfahrern, und eben untote Skelette bei den Rittern. Es soll dahingestellt bleiben, ob es hinsichtlich einer Erziehung zu verantwortungsvollen Menschen günstig ist, die Hemmschwelle zum Töten herabzusetzen, indem man den Kindern die zu Tötenden als un-menschliche Gestalten vorsetzt.
Von diesen moralischen Bedenken abgesehen können die Modelle aber teilweise überzeugen. Die Burgen bestehen wieder vermehrt aus kleineren Steinen in angemessenen Farben (obschon selbstverständlich neufarb), die zu eigenständigem Bauen anregen, und die Ritter vermögen nicht allein durch ihre schimmernden Rüstungen zu glänzen. Im zweiten Jahr stoßen zudem weitere Fantasy-Wesen ins neue Burgenland vor, in Gestalt von Zwergen, Trollen und Orcs. Darüber wollen wir mal nicht meckern.







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